Die bisher geltenden corona-bedingten Landeverbote für Flugzeuge aus 18 Ländern, darunter etwa China, das Vereinigte Königreich, Weißrussland (Belarus), Portugal und Schweden, sind mit heute, Freitag ausgelaufen.

Die Landeverbote hatten auch deutliche Auswirkungen auf das Streckennetz der Austrian Airlines, die nun ihren Sommerflugplan wieder ausweitet und mehr Destinationen - auch auf der Langstrecke - anbietet.

Seit 16. Juli galten für Albanien, Bosnien-Herzegowina, den Kosovo, Nordmazedonien, Montenegro, Serbien, Bulgarien, Rumänien, die Republik Moldau sowie Ägypten Landeverbote. Schon davor waren Großbritannien, Schweden, Portugal, Russland, Weißrussland (Belarus), die Ukraine, China und der Iran auf die Verbotsliste gesetzt worden.

Bereits ab heute, 31. Juli, sollen AUA-Flüge nach Bukarest, Chicago, Pristina und Sarajevo angeboten werden, teilte die Airline mit. Ab 1. August fliegt die Lufthansa-Tochter wieder nach Belgrad, Kairo, Kiew, London, Podgorica, Sibiu, Skopje, Sofia, Stockholm, Tirana und Varna.

Der Flughafen Wien begrüßte in einer Aussendung die Aufhebung der Landeverbote, die zu einer Verlagerung der Reiseströme führten und damit dem Wirtschafts- und Tourismusstandort Österreich schaden würden. Mit den geltenden Einreiseregeln sei "größtmögliche Sicherheit und bestmögliche Reisefreiheit gewährleistet".

Aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus rät das Außenministerium weiterhin "dringend von allen nicht notwendigen Reisen, insbesondere von allen Urlaubsreisen" ab, wie es auf der Website heißt. Reisewarnungen gibt es derzeit für 31 Staaten. (apa)