Der Stromverbrauch war in Österreich im ersten Halbjahr auch wegen der Corona-Krise um 7,3 Prozent niedriger als in der ersten Jahreshälfte 2019. Der Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung war wetterbedingt - etwa wegen der schlechteren Wasserführung - im Vergleich zum Vorjahr geringer. Das gab der Übertragungsnetzbetreiber APG (Austrian Power Grid) heute, Freitag, bekannt.

Der Stromverbrauch ging demnach von 31.944 GWh (Gigawattstunden) im ersten Halbjahr 2019 auf heuer 29.618 GWh zurück. Gleichzeitig wurden heuer von Jänner bis Juni 28.988 GWh Strom erzeugt, nach 32.186 GWh im gleichen Vorjahreszeitraum. Der Anteil der Erneuerbaren am Verbrauch ging von 81 Prozent auf 77 Prozent zurück. (apa/kle)