Die Casinos Austria International (CAI), Auslandstochter der Casinos Austria AG, hat im ersten Halbjahr 2020 durch die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus starke Einnahmenausfälle erlitten. Die Spielerlöse (einschließlich Nebenerlösen) gingen von 87,3 Mio. Euro im Vergleichszeitraum des Vorjahres auf nun 52,8 Mio. Euro zurück, wie das Unternehmen am Freitag bekannt gab.

Berücksichtigt man auch assoziierte oder Beteiligungsunternehmen entsprechend der Beteiligungsquote, dann wurden in der ersten Hälfte dieses Jahres 72,2 Mio. Euro an Spielerlösen erzielt, nach 132,4 Mio. Euro im ersten Halbjahr 2019.

Sämtliche Casinos weltweit mussten Ende März Betrieb einstellen

Während die Spielerlöse der CAI-Gruppe heuer im Jänner und Februar noch um 11 Prozent über dem Vorjahr lagen, mussten zwischen Mitte und Ende März sämtliche Casinos den Betrieb einstellen. 

Wiedereröffnet wurden mit strengen Hygieneauflagen die Betriebe in Deutschland (seit 25. Mai), Ungarn (12-Stunden-Betrieb seit 6. Mai, 24-Stunden-Betrieb seit 5. Juni), Schweiz und Liechtenstein (seit 6. Juni), Dänemark (8. Juni) und Nordmazedonien (24. Juni). Es folgten die Eröffnungen in Belgien am 1. Juli, Australien am 3. Juli und Ägypten am 7. Juli.

Das Betriebsergebnis drehte im ersten Halbjahr auf -8,4 Mio. Euro, nach einem Gewinn von 11,0 Mio. Euro vor einem Jahr. Das Konzernergebnis ging von 6,2 Mio. auf -10,3 Mio. Euro zurück. (apa)