Österreichs Privathaushalte bauen weiter ihre Kredite in Fremdwährungen ab. Das noch offene Volumen ging im ersten Halbjahr 2020 um 450 Millionen (3,4 Prozent) auf 12,47 Milliarden. Euro zurück, teilte die Finanzmarktaufsicht (FMA) am Freitag mit. Im Herbst 2008 hatte es ein Verbot von neuen Krediten in anderen Währungen als dem Euro gegeben, damals waren vier Mal so viele Fremdwährungskredite offen.

Ende Juni 2020 hielten die Österreicherinnen und Österreicher nur noch 7,7 Prozent aller Kredite in Fremdwährungen, davon 96,2 Prozent in Schweizer Franken und den Rest praktisch zu Gänze in japanischen Yen. Am Höhepunkt des Fremdwährungskreditbooms 2008 lautete fast ein Drittel aller Kredite der Privathaushalte auf Fremdwährungen. (apa/kle)