Die Energie Burgenland will im Geschäftsjahr 2020/21 insgesamt 218,7 Mio. Euro investieren. Knapp mehr als die Hälfte des Geldes werde in den weiteren Ausbau der Windkraft fließen. In der mittlerweile dritten Ausbauphase sollen 61 alte Anlagen abgebaut und 51 neue errichtet werden, teilte die Energie Burgenland nach der Sitzung des Aufsichtsrats am Montag auf APA-Anfrage mit. Der Output steige dadurch um über 25 Prozent.

76 Mio. Euro sollen laut dem Budgetvoranschlag in das Strom- und Gasnetz fließen. Jeweils etwa 11 Mio. Euro sind für den Ausbau der Fernwärme sowie für Photovoltaik vorgesehen. Der Aufsichtsrat habe zudem beschlossen, am 12. Oktober über die Besetzung des Vorstandes zu entscheiden. Zur raschen Umsetzung der Strategie zum Breitbandausbau im Burgenland werde außerdem eine eigene Tochtergesellschaft, die Energie Burgenland Breitband GmbH, gegründet. (apa)