Die Hauptversammlung der Staatsholding ÖBAG hat am Mittwoch die Ausschüttung einer Dividende in Höhe von 480 Millionen Euro (Vorjahr: 370 Millionen Euro) an das Finanzministerium beschlossen. "Die Beteiligungs-Unternehmen der ÖBAG haben 2019 sehr gut gewirtschaftet und sind bislang insgesamt gut durch die Krise gekommen", sagte ÖBAG-Vorstand Thomas Schmid laut Mitteilung.

Durch die Eingliederung der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) in die ÖBAG sind die Dividendeneinnahmen für das Geschäftsjahr 2019 von 277,9 Millionen auf 499,7 Millionen Euro gestiegen. Darin sind die Dividenden von der Verbund AG nicht enthalten. Entsprechend erhöhte sich 2019 der ÖBAG-Jahresüberschuss deutlich von 261,1 Millionen auf 492,1 Millionen Euro.

Die ÖBAG hält als Holding elf staatliche Beteiligungen mit einem Gesamtwert rund 21,4 Milliarden Euro: Österreichische Post AG, Verbund AG, CASAG, OMV AG, Telekom Austria AG, APK Pensionskasse, BIG-Bundesimmobiliengesellschaft, FIMBAG, GKB-Bergbau, IMIB und Schoeller-Bleckmann GmbH. Die Verbund AG wird von der ÖBAG für das Finanzministerium gemanagt. (apa)