Die Heta, die staatliche Abbaueinheit der früheren Kärntner Pleitebank Hypo Alpe Adria, zahlt Ende November weitere 700 Millionen Euro an Gläubiger aus. In Summe gehen damit bisher 10,6 Milliarden Euro aus dem Verkauf von Vermögenswerten an ihre Gläubiger. Damit wurden gut 85 Prozent der Verpflichtungen deutlich vor der Fälligkeit Ende 2023 verteilt, teilte das Institut am Montag mit.

Nach dem Abschluss wichtiger Transaktionen in Slowenien und Italien geht die Heta davon aus, sich bis zum Jahresende bzw. ersten Halbjahr 2021 auch aus Kroatien und Bosnien & Herzegowina zur Gänze zurückziehen zu können", so Marktvorstand Martin Handrich in einer Aussendung. Der Portfolioabbau werde 2020, wie ursprünglich geplant, nahezu abgeschlossen sein. Damit sei absehbar, dass 2021 die Weichen für die rechtliche Liquidation gestellt werden können.

"Momentan werden intensive Gespräche über das bestmögliche Szenario für eine möglichst rasche, der Quote von 86,32 Prozent entsprechende, vollständige Befriedigung der Gläubiger geführt", so Vorstandssprecher Alexander Tscherteu. (apa)