Gut eineinhalb Jahre vor der Fertigstellung hat der börsennotierte Wiener Immobilienentwickler UBM den laut Plan mehr als 60 Meter hohen F.A.Z. Tower im Frankfurter Europaviertel für 196 Millionen Euro veräußert. Käufer ist die HanseMerkur Grundvermögen AG, teilte UBM am Montag mit. Entwickelt wird das Büroprojekt, in dem das neue Headquarter der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" untergebracht werden soll, von UBM (75 Prozent) und der Paulus Immobiliengruppe (25 Prozent).

Trotz Corona-Pandemie sei die Nachfrage nach erstklassigen Büroimmobilien in europäischen Metropolen ungebrochen, erklärte UBM-CEO Thomas G. Winkler zu dem Deal. In seinem Unternehmen schlagen sich 147 Millionen Euro in der Gesamtleistung nieder. Die Fertigstellung des schon seit Baubeginn für 15 Jahre zu 100 Prozent an die FAZ vermieteten Gebäudes mit 18 Büro-Etagen und einer oberirdischen Bruttogrundfläche von 27.300 Quadtratmetern ist für das dritte Quartal 2022 geplant.

Nach Zalando (in Berlin) und Scout24 (in München) errichtet UBM damit binnen kürzester Zeit das dritte Headquarter für ein namhaftes deutsches Unternehmen. Erst im September fand die Grundsteinlegung statt. Die HanseMerkur Grundvermögen ist eine Tochter der HanseMerkur Versicherungsgruppe. (apa)