Der Öl- und Gaskonzern OMV und der Versorger Verbund haben am Donnerstag ihre Photovoltaik-Anlage in Niederösterreich, im Weinviertel, in Betrieb genommen. Fünf Monate lang wurde daran gebaut, nun startet ein mehrwöchiger Probebetrieb, teilten die Unternehmen mit. Es ist die größte Photovoltaik-Anlage Österreichs, die Kosten wurden zum Baustart im Juli mit 10 Millionen Euro beziffert.

Die Anlage soll ein Zehntel des Stromverbrauchs der OMV Austria decken und als Pilotprojekt für weitere solche PV-Anlagen auch im Ausland dienen, hieß es im Juli vonseiten der Vorstände.

In der ersten Ausbaustufe erzeugen nun auf einer 13,3 Hektar großen OMV-Fläche die ersten 34.600 PV-Module knapp 11 GWh Sonnenstrom - das entspricht in etwa dem Jahresstromverbrauch von 3.400 Haushalten. Weitere 10.400 Module sollen bis zur Endausbaustufe Ende 2021 folgen. Dann steige die Erzeugung auf über 14 GWh. Insgesamt könnten mit der Anlage 10.000 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart werden, heißt es in der Aussendung der OMV. (apa)