Der österreichische Versicherungsverband VVO bekommt einen neuen Präsidenten. Robert Lasshofer übernimmt von Uniqa-Österreich-Chef Kurt Svoboda per 1. Jänner 2021 den Vorsitz im Präsidium für die kommenden zwei Jahre. Bis Ende des Jahres ist Lasshofer noch Generaldirektor der Wiener Städtischen Versicherung und ab Jänner 2021 dann Vorstandsvorsitzender des Wiener Städtischen Versicherungsvereins.

Der gebürtige Wiener leitet seit 2010 die Wiener Städtische, davor war er als Vorstandsmitglied für Marketing und Vertrieb verantwortlich. "Der Stellenwert von Versicherungen wird in Zukunft massiv zunehmen. Versorgungslücken im Alter werden größer, gleichzeitig ergeben sich durch den rasanten technologischen Fortschritt viele neue Risiken", so Lasshofer am Montag in einer Aussendung. Bei E-Mobilität, Smart Home und Cybersecurity seien Versicherungen "ein unverzichtbarer Partner für Sicherheitslösungen der Zukunft".

Der Verband der Versicherungsunternehmen Österreichs VVO ist die Interessenvertretung aller in Österreich tätigen privaten Versicherungsunternehmen. Die österreichische Versicherungswirtschaft beschäftigt rund 29.000 Personen und zählt zu den größten Investoren des Landes. (apa)