Die Inflation in Österreich ist im November bei 1,3 Prozent gelegen. Der Preisauftrieb war damit gleich hoch wie im Vormonat Oktober. Als Preistreiber erwiesen sich einmal mehr Lebensmittel und Wohnen. Dämpfend wirkte der niedrigere Erdölpreis, der sowohl das Heizen mit Öl und Gas als auch das Autofahren mit fossilen Brennstoffen verbilligte. Strom hingegen verteuerte sich um 5,1 Prozent, wie die Statistik Austria am Donnerstag mitteilte.

Die Einschränkungen des öffentlichen Lebens wegen der Coronavirus-Pandemie haben im November wie schon im April merkliche Auswirkungen auf die Berechnung der Inflationsrate in Österreich gehabt. Da die Erhebung der Preise durch das Statistikamt noch vor dem harten Lockdown stattfand, erstreckten sich die Preisausfälle vor allem auf die Bereiche Kultur, Unterhaltung, Freizeit, Gastronomie sowie Sport. Insgesamt musste die Statistik Austria bei 14,6 Prozent des Warenkorbgewichts die fehlenden Daten mit statistischen Methoden vervollständigen. (apa)