Die Corona-Hilfen der Bundesregierung werden von Bevölkerung und Unternehmern großteils begrüßt, wenn man einer Studie zu Lockdown-Umsatzersatz und Fixkostenzuschuss II glaubt, die das Finanzministerium bei Research Affairs in Auftrag gegebenen hat. Bei der Online-Befragung von 2.000 Bürgern Ende November/Anfang Dezember, also mitten im zweiten Lockdown, bewerteten demnach 80 Prozent die Hilfspakete eher oder sehr positiv. 55 Prozent hatten den Eindruck, dass ihnen persönlich geholfen worden sei. Das Echo der Firmen - 500 Geschäftsführer oder Firmeninhaber wurden telefonisch befragt - fiel ähnlich zustimmend aus. 

25 Prozent der Unternehmen gaben in der Studie an, durch die Corona-Krise große finanzielle Einbußen zu haben, 46 Prozent teilweise. Die Corona-Kurzarbeit wurde am positivsten bewertet und am häufigsten von Unternehmen in Anspruch genommen. Stark befürwortet wurde die Investition in Arbeit und Beschäftigung. In beiden Studien zeigte sich, dass knapp 90 Prozent diese Ausgaben höher bewerteten als die Erreichung des Nulldefizits.

Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) sprach angesichts dessen von einem "wertvollen Feedback" aus Bevölkerung und Unternehmen. "Seit Beginn der Krise kämpfen wir mit unseren Maßnahmen darum, Gesundheit, Arbeitsplätze und Unternehmen in Österreich zu retten", teilte er mit.