Der börsennotierte österreichische Ölfeldausrüster Schoeller-Bleckmann Oilfield (SBO) wurde 2020 von der Coronakrise hart getroffen. Der Umsatz brach um ein Drittel auf 291 Mio. Euro ein, das Ergebnis vor Steuern drehte von 47,9 Mio. Euro im Vorjahr auf nun 31 Mio. Euro in die Verlustzone. Das operative Ergebnis war ausgeglichen, wurde aber durch Wechselkursverluste in Höhe von 7 Mio. Euro belastet, teilte das Unternehmen am Dienstag nach vorläufigen Zahlen mit.

"Die COVID-19 Pandemie hat eine globale Wirtschaftskrise ausgelöst, der wir uns naturgemäß nicht entziehen konnten", sagte CEO Gerald Grohmann laut Mitteilung. "In unserer zyklischen Industrie sind wir jedoch darin geübt, sehr rasch auf das volatile Umfeld zu reagieren. Unsere starke Cash-Generierung und die solide Bilanz unterstützen uns zusätzlich in solchen Phasen."

Die Bodenbildung sei erreicht, glaubt Grohmann, und man starte mit einem positiven Trend in das Jahr 2021. Man habe einen hohen positiven Cashflow und 314 Mio. Euro an liquiden Mitteln.