Eine der vielen Unterstützungen für Firmen in der Corona-Krise ist der Härtefallfonds. Er soll den Unternehmerlohn ersetzen; Selbstständige sollen privat über die Runden kommen und bekommen monatlich bis zu 2.000 Euro. Das Gros dieser Hilfe ging bisher an Ein-Personen-Unternehmen (EPU, 65 Prozent) und Kleinstunternehmer (30 Prozent). Im Durchschnitt betragen die Auszahlungen 1.200 Euro pro Person pro Monat, bisher wurde insgesamt eine Milliarde Euro ausbezahlt.

Derzeit läuft der elfte "Corona-Monat", also der elfte Betrachtungszeitraum, für den Betriebe um Förderung ansuchen können. Im Dezember 2020 gab es mit rund 121.000 Selbstständigen, die Anträge stellten, einen besonders hohen Zulauf, teilten Finanz- und Wirtschaftsministerium gemeinsam mit der Wirtschaftskammer (WKÖ) mit. Im Oktober waren es 83.000 Antragsteller gewesen und im November 110.000.

"Ziel des Härtefallfonds war und ist es, den Kleinstunternehmen zu helfen, die weiterhin Unterstützung brauchen, um die täglichen Lebenserhaltungskosten zu bezahlen", so Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP). Die Hilfe des Härtefallfonds - eine weitere Milliarde Euro liegt noch im Topf - und weitere Unterstützungsmaßnahmen waren zuletzt bis Ende Juni verlängert worden. (apa)