Die beiden teilstaatlichen Konzerne OMV und Post wollen spätestens ab 2023 testweise erste Lastwagen mit Wasserstoff betreiben und haben dazu eine Absichtserklärung unterzeichnet, wie sie am Mittwoch in einer gemeinsamen Aussendung mitteilten. Ziel sei, bis Ende des Jahrzehnts 2.000 Brennstoffzellen-Lkw auf die Straße zu bringen, um so den Ausstoß des klimaschädlichen CO2 zu reduzieren. OMV und Post wollen auch andere interessierte Unternehmen einbinden.

"Wasserstoff ist eine zentrale Technologie zur CO2-Reduktion und zur Erreichung der Klimaziele - in der Industrie ebenso wie in der Mobilität. Ein hohes Potenzial sehen wir insbesondere im Güter- und öffentlichen Verkehr, da dort Elektrifizierung oft schwierig oder sogar unmöglich ist. Mit der erst kürzlich getroffenen Investitionsentscheidung in eine 10-Megawatt-Elektrolyseanlage am Standort Schwechat, haben wir den Grundstein für die Wasserstoffmobilität gelegt", erklärte OMV-Manager Thomas Gangl.

"Damit kommen wir unserem Ziel, schon demnächst den ersten wasserstoffbetriebenen Post-LKW in Betrieb zu nehmen, einen großen Schritt näher", sagte Post-Vorstand Peter Umundum. Er betont, Ziel sei es, dass dabei ausschließlich grüner Wasserstoff zum Einsatz komme. (apa)