Der Güterverkehr auf der Donau ist 2020 um 3,1 Prozent auf 8,2 Millionen Tonnen gesunken. Das ist das zweitniedrigste Transportaufkommen seit 1995. Es könne aber kein eindeutiger Zusammenhang mit der Corona-Pandemie abgeleitet werden, da es bei der Güterschifffahrt aufgrund von wetterbedingten Einflüssen immer wieder zu Schwankungen der Beförderungsmengen komme, teilte die Statistik Austria am Dienstag mit.

Bei der Gesamttransportleistung auf der In- und Auslandsstrecke waren die Abnahmen mit einem Minus von 10,2 Prozent um 0,9 Milliarden Tonnenkilometer (Milliarden tkm) auf 7,5 Milliarden tkm noch größer. Die Anzahl der durchgeführten Beförderungen lag mit 8.071 hingegen fast auf dem Vorjahresniveau. Die durchschnittliche Auslastung je gefahrenem Kilometer lag 2020 bei 57,1 Prozent und reduzierte sich somit um 5,2 Prozent.

Im grenzüberschreitenden Empfang wurde 2020 eine Abnahme des Transportaufkommens um 4,9 Prozent auf 4,0 Millionen t beobachtet. Der grenzüberschreitende Versand fiel um 8,8 Prozent auf 2,1 Millionen t und für den Transitverkehr wurde ein Beförderungsrückgang um 11,3 Prozent auf 1,6 Millionen t ausgewiesen. Der mengenmäßig weniger bedeutende Inlandsverkehr verzeichnete hingegen eine starke Zunahme um 0,3 Millionen t auf 0,6 Millionen t. Das ist ein Plus von 134,5 Prozent, was vor allem an vermehrten Güterbeförderungen im Rahmen von Abtransporten beim Straßen- bzw. Brückenbau bei Linz für die Westring-Autobahn lag. (apa)