Der März hat eine relative Erholung am Automarkt gebracht. Die Neuzulassungen von Pkw lagen mit 29.526 Fahrzeugen "nur" noch 7,6 Prozent unter dem Wert vom März 2019, also dem Niveau der Vor-Coronazeit. Im Vergleich zum ersten Monat mit Corona-Lockdown, dem März 2020, gab es sogar einen Anstieg um 177,1 Prozent, geht aus am Montag veröffentlichten Zahlen der Statistik Austria hervor. In den ersten drei Monaten des Jahres zusammen kamen 63.522 Pkw neu auf die Straßen (plus 16,2 Prozent).

"Zuwächse im dreistelligen Bereich gab es im März bei alternativ betriebenen Pkw, die 32,4 Prozent der Neuzulassungen ausmachten", so Statistik Austria-Generaldirektor Tobias Thomas.

Das gleiche Bild ergibt sich für das ganze erste Quartal. In dieser Zeit wurden 10.483 Benzin-Hybrid-Pkw (plus 138,3 Prozent), 3.462 Diesel-Hybrid-Pkw (plus 188,3 Prozent) und 6,620 rein elektrische Pkw (plus 172,7 Prozent) zugelassen, das entspricht knapp einem Drittel aller neuen Pkw. Am häufigsten kamen aber benzinbetriebene Pkw (26.639, plus 5,6 Prozent) und, trotz Rückgangs um ein Viertel, dieselbetriebene Pkw (16.291, minus 23,6 Prozent) neu auf die Straßen. Der Anteil von Pkw mit rein elektrischem Antrieb lag damit bei 10,4 Prozent und hat sich im Vergleich zum Vorjahresquartal (4,4 Prozent) mehr als verdoppelt.

Gut ein Viertel mehr Kfz-Neuzulassungen

Insgesamt wurde von Jänner bis März 2021 mit 90.039 neu zugelassenen Kraftfahrzeugen (Kfz) ein Plus von 25,7 Prozent erreicht. Davon entfielen 70,5 Prozent auf neu zugelassene Pkw (Jänner bis März 2020: 76,3 Prozent). Die Erholung im März darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Autozulassungen weit von ihren Höchstständen 2018 oder 2019 entfernt sind.

Von Jänner bis März 2019, also vor der Corona-Krise, waren 104.836 Kraftfahrzeuge neu zugelassen worden - und das war schon ein Rückgang um 6 Prozent im Vergleich zu 2018, als 111.895 Kraftfahrzeuge, darunter 90.474 Pkw, neu zugelassen wurden. (apa)