Der Arbeitsmarkt in Österreich und der EU ist im vorigen Jahr von der Coronavirus-Pandemie stark beeinflusst worden. Die Beschäftigungsquote von Menschen zwischen 20 und 64 Jahren ging in der Union um 0,7 Prozentpunkte auf 72,4 Prozent zurück, berichtete Eurostat am Mittwoch. Die Beschäftigungsquote für Männer fiel von 2019 auf 2020 von 79 auf 78,1 Prozent. Die Beschäftigungsquote bei Frauen sank von 67,3 auf 66,8 Prozent.

Für Österreich wies die EU-Statistik für 2020 eine über dem EU-Schnitt liegende Beschäftigungsquote von 75,5 Prozent aus. Der Rückgang von 76,8 Prozent im Vergleich zum Jahr 2019 ist vergleichsweise hoch.

Die höchste Quote aller EU-Staaten verzeichnete Schweden mit 80,8 Prozent die tiefste Griechenland mit 61,1 Prozent. In Europa, aber außerhalb der Union, noch besser schnitten die Schweiz (82,5 Prozent) und Island (82,3 Prozent) ab, noch schwächer die Türkei (51 Prozent) und Nord Mazedonien (59,1 Prozent). (apa)