Die Corona-Krise und der daraus resultierende Konjunktureinbruch dürfte Österreich in den kommenden Jahren teuer zu stehen kommen. Laut Berechnungen der Agenda Austria ergeben sich in den kommenden Jahren bis 2024 Wohlstandsverluste von rund 140 Milliarden Euro.

Inkludiert man die Kosten, die der Staat für diverse Hilfsleistungen ausgeben musste, erhöhe sich der Schaden auf über 175 Milliarden Euro, so der industrienahe Think Tank in einer Aussendung vom Montag.

Für die Berechnung wurden die Wachstumsprognosen vor Ausbruch der Corona-Krise mit den Prognosen nach dem Ausbruch der Pandemie verglichen. "Auch wenn das Ende der Lockdowns hoffentlich der Startschuss für den Aufholprozess ist, wird uns die Krise auch in den kommenden Jahren Wirtschaftsleistung und Einkommen kosten," sagte der Agenda Austria-Ökonom Hanno Lorenz.

Sogar 2024 werde die heimische Wirtschaftsleistung noch um 20 Milliarden Euro geringer sein als es in einer Welt ohne Corona der Fall gewesen wäre. (apa)