In Österreich widmen sich 18 Forschungsinstitutionen mit rund 310 Forschern laut einer Erhebung des steirischen "Green Tech Clusters" der Wasserstoffforschung. Der "H2 Research Map" zufolge bilden die Steiermark und Wien größere Zentren der Auseinandersetzung mit dem Hoffnungsträger für die Energiewende. In der Steiermark konzentrieren sich mit Stand Juni demnach über 60 Prozent der wissenschaftlichen Tätigkeit in dem Bereich.

Neben der steirischen Landeshauptstadt mit u.a. Forschungsgruppen am Campus der Technischen Universität (TU) Graz, listet die Landkarte auch Zentren stattlicherer Größe an der und um die Montanuniversität Leoben sowie an der TU Wien oder am Austrian Institute of Technology (AIT) in der Bundeshauptstadt auf. Dazu kommen kleinere Einheiten in Oberösterreich, Salzburg, Tirol und im Burgenland. Mit der Landkarte, die Themenschwerpunkte, Größe und Ausstattung der Forschungsstätten sowie dortige Ansprechpartner auflistet, "sollen noch mehr Unternehmen hin zu Lösungsanbietern in diesem Forschungs- und Wirtschaftsbereich bewegt werden", heißt es am Donnerstag in einer Aussendung. (apa)