In der Causa Commerzialbank Mattersburg ist am Dienstag die letzte Versteigerung - jene des Inventars der Zentrale in Mattersburg - zu Ende gegangen. Andenken, Möbelstücke und sonstige Einrichtungsgegenstände wurden von ihren neuen Besitzern abgeholt. 4.000 Posten wurden angeboten. Insgesamt gab es 13 Versteigerungen mit Bezug zur Commerzialbank, zog Jürgen Blematl, Geschäftsführer der Auktionsplattform aurena.at, Bilanz.

Rund 1.500 Personen haben laut Blematl mitgeboten. "Das Projekt war absolut erfolgreich. Es ist alles weg", betonte er im Gespräch mit der Austria Presse Agentur. Ein Highlight sei der ehemalige Bürosessel von Ex-Bankchef Martin Pucher aus der Zentrale in Mattersburg gewesen. Er brachte 496 Euro. Versteigert wurden aber unter anderem auch Werbegeschenke, Kugelschreiber, Taschenrechner, Sparbüchsen und Champagner.

Der Standort in Mattersburg war der letzte, der unter den Hammer kam. Zuvor war bereits das Inventar der übrigen acht Filialen in Forchtenstein, Zemendorf, Loipersbach, Hirm, Krensdorf, Draßburg, Baumgarten und Schattendorf versteigert worden. In Mattersburg war das erst später möglich, weil die Zentrale aufgrund der laufenden Ermittlungen zunächst nicht zugänglich war. Auch das Inventar des SV Mattersburg, dessen Präsident Pucher war, wurde versteigert. (apa)