Das BMW-Werk in Steyr meldet 800 Mitarbeitende zur Kurzarbeit an. Zwei Montagebänder sind betroffen, weil Halbleiter-Chips fehlen, schreiben die "Oberösterreichischen Nachrichten" am Dienstag online. Zu einem vollständigen Produktionsstillstand werde es nicht kommen, versichere man im Werk. Ob und wie viel Kurzarbeit tatsächlich nötig ist, sei erst am Ende des jeweiligen Monats klar. Insgesamt arbeiten 4.400 Mitarbeiter im Steyrer Werk.

Chipmangel verursacht Produktionsausfälle

Die gesamte Autoindustrie ist von Produktionsausfällen wegen Kurzarbeit betroffen. Bei BMW seien auch im ersten Halbjahr immer wieder Schichten ausgefallen, auch in deutschen BMW-Werken wurde in einzelnen Wochen kurzgearbeitet. In Steyr konnte das mit dem dreiwöchigen Betriebsurlaub und dem Aufbrauchen von Zeitkonten bisher ausgeglichen werden. Auch bei VW, Audi oder Daimler hat es jüngst Kurzarbeit wegen Chipmangels gegeben. (apa)