Die teilstaatliche Telekom Austria berichtet von einem "starken" dritten Quartal 2021 und hat den Ausblick für das Gesamtjahr angehoben. Die Umsatzerlöse stiegen im Jahresvergleich um 5,5 Prozent, die Service-Umsätze wuchsen um 6,2 Prozent. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) bereinigt um Restrukturierungsaufwendungen stieg um 8,4 Prozent. Das Nettoergebnis des dritten Quartals lag bei 181 Millionen Euro und damit 26,9 Prozent über 2020.

"Aufgrund der starken operativen Trends heben wir den Ausblick für das Gesamtjahr 2021 an und erwarten nun ein Wachstum des Konzernumsatzes von drei bis vier Prozent", hieß es aus dem börsenotierten Wiener Unternehmen im mexikanischen Besitz der America Movil. "Die Zahl der Mobilfunkkunden stieg im dritten Quartal im Jahresvergleich um 5,2 Prozent aufgrund der hohen Nachfrage nach Wifi-Routern, mehr Vertragskunden und mehr M2M Kunden. Die Festnetz-RGUs blieben im Jahresvergleich stabil, rechnete Vorstand Alejandro Plater am Dienstagabend in einer Aussendung vor.

Mehr Roaming

Für die ersten neun Monate des heurigen Jahres zeigt sich ein Umsatzplus von 4,2 Prozent auf 3,507 Milliarden Euro, das EBITDA legte um 7,7 Prozent auf 1,306 Milliarden Euro zu, das Betriebsergebnis um 16,7 Prozent auf 594,6 Millionen und das Nettoergebnis um 20 Prozent auf 414,8 Millionen Euro. Der durchschnittliche Umsatz pro Kunde blieb mit 8,1 Euro im Jahresvergleich stabil.

"Solide Impfquoten und gelockerte Reisebeschränkungen führten während der Sommermonate dazu, dass in den Ländern, in denen die A1 Telekom Austria Group tätig ist, vermehrt gereist wurde. Dies resultierte in einer weiteren Erholung der Roaming-Umsätze gegenüber dem Vorjahr. Außerdem konnte auch die weitere Währungsstabilisierung in Weißrussland im Vergleich zu den Vorquartalen unterstützend zur positiven Geschäftsentwicklung beitragen", teilte der Konzern mit, der zu 28,4 Prozent den Österreicherinnen und Österreichern gehört. (apa)