Der neue Kollektivvertrag für die rund 150.000 Handelsarbeiterinnen und Handelsarbeiter bringt ab 2022 eine Lohnsteigerung um durchschnittlich 2,8 Prozent. Für die niedrigste Lohngruppe beträgt das Plus mit 1. Jänner kommenden Jahres 3,51 Prozent, womit der Mindestlohn auf 1.700 Euro brutto pro Monat steigt.

Für alle neuen Arbeitsverhältnisse ab Jänner 2022 werden außerdem verpflichtend bis zu drei Jahre Vordienstzeit berücksichtigt, wie die Sozialpartner am Dienstag mitteilten.

Ebenfalls eine Einigung wurde zuletzt auch bei den Kollektivverträgen in der privaten Forstwirtschaft (plus 2,8 Prozent), bei den Konditoren in Oberösterreich (plus 2,98 Prozent), in der Tiefkühlindustrie (plus 2,85 Prozent), bei der Asfinag (plus 3,3 Prozent) sowie in der Stein- und keramischen Industrie (plus 3 Prozent) erzielt. (apa)