Wien. Im Jahr 2020 wurden hierzulande um 200 Millionen Zigaretten weniger inhaliert als im Vergleich zum Vorjahr. Insgesamt sind es noch immer 13,5 Milliarden Stück in Österreich, doch der Abwärtstrend hält schon länger an. Anstatt zur Zigarette greifen immer mehr Menschen zu anderen Mitteln, um ihre Nikotinsucht zu stillen. E-Zigaretten und Tabakerhitzer erfreuen sich großer Beliebtheit.

Und nun führt Marktführer Philip Morris mit dem Nikotinbeutel Shiro ein weiteres Alternativprodukt ein. Damit ist Österreich das fünfte Land in Europa nach Norwegen, Schweden, Dänemark und Island.

"Keine Gesundheitsexperten"

"Philip Morris International hat sich einer rauchfreien Zukunft verschrieben", sagt Alexander Schönegger, Chef von Philip Morris Österreich. "Wir verfolgen das klare Ziel, Zigaretten so bald wie möglich durch bessere Alternativen für erwachsene Raucherinnen und Raucher zu ersetzen." Um dieses Ziel zu erreichen, seien in den vergangenen 14 Jahren mehr als 9 Milliarden US-Dollar in rauchfreie Produkte investiert und mehr als 300 Wissenschafter beschäftigt worden.

Shiro soll eine Ergänzung sein, zum Tabakerhitzer Iqos, der vor zwei Jahren auf den Markt kam. Bisher gibt es rund 200.000 Nutzer in Österreich und 21,2 Millionen weltweit. Anders als bei Iqos werden die Nikotinbeutel für etwa 20 Minuten zwischen Wange und Zahnfleisch geschoben. Wie gesund die Beutel sind, möchte Philip Morris allerdings nicht beantworten. "Wir sind keine Gesundheitsexperten."(vasa)