Der Flughafen Wien fertigt wieder deutlich mehr Passagiere ab als noch vor einem Jahr, das Niveau vor der Coronapandemie ist aber noch in weiter Ferne. Die Passagierzahlen waren im März mit 1,239.741 Reisenden am Standort Wien zwar rund sechsmal so hoch wie im März 2021. Im Vergleich zum Vorkrisenniveau beträgt das Passagieraufkommen damit aber erst rund 52 Prozent vom März 2019, gab das Unternehmen am Mittwoch bekannt.

Auch in der Gruppe (Flughafen Wien, Malta Airport und Flughafen Kosice) zog die Zahl der Reisenden im März mit 1.582.004 an, im Vergleich zum Vorkrisenniveau beträgt das Passagieraufkommen in der Gruppe bei rund 55 Prozent.

Am Standort Wien stieg die Zahl der Lokalpassagiere um 535 Prozent auf 989.464 Personen und die der Transferpassagiere um 329 Prozent auf 244.968 Personen. Die Flugbewegungen legten um 204 Prozent auf 11.793 Starts und Landungen zu, was aber erst 56,4 Prozent des Vorkrisenniveaus ausmache. Das Frachtaufkommen nahm gegenüber dem März 2021 um 2,1 Prozent auf 22.001 Tonnen zu.

Dreimal so viel wie im Jahr zuvor

Am Frankfurter Flughafen hat der Passagierverkehr im März nach dem pandemiebedingten Rückschlag der Vormonate wieder spürbar angezogen. So zählte der Betreiber Fraport an Deutschlands größtem Airport dank der Zuwächse bei Urlaubsreisen gut 2,9 Millionen Passagiere und damit gut 800.000 mehr als im Vormonat, wie er am Mittwoch mitteilte. Das waren zudem mehr als dreimal so viele wie ein Jahr zuvor, aber immer noch um 47 Prozent weniger als vor der Coronapandemie im März 2019.

Die schnelle Verbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus hatte die Erholung der Nachfrage seit Ende vergangenen Jahres ausgebremst. Im März ging es nun wieder aufwärts.

Im zuvor brummenden Cargo-Geschäft verbuchte der Flughafen erneut einen Rückgang. Im März wurden in Frankfurt gut 177.600 Tonnen Fracht und Luftpost umgeschlagen - um rund 13 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Fraport erklärte dies mit den Corona-Lockdowns in China und den Luftraumsperrungen infolge des russischen Angriffs auf die Ukraine. (apa/dpa)