Die Kurse österreichischer Bundesanleihen sind am Freitag im Frühhandel gesunken. Im Gegenzug stiegen die Renditen. Jene der richtungsweisenden zehnjährigen österreichischen Benchmark-Anleihe legte um 2 Basispunkte auf 1,49 Prozent zu. Der Rendite-Spread zur vergleichbaren deutschen Anleihe lag bei 51 Basispunkten.

An den Märkten bleibt die Volatilität insgesamt hoch, denn "Sorgen vor zu stark steigenden Leitzinsen und Renditen, die wiederum die konjunkturelle Entwicklung gefährden, halten die Finanzmärkte in Schach - ebenso wie die hohe Inflation und die gestörten Lieferketten", schreiben die Marktexperten der Helaba. "Immerhin hat die erhöhte Risikoaversion zuletzt für Unterstützung am Rentenmarkt gesorgt und die Kurse von Staatsanleihen sind wieder gestiegen", hieß es weiter.

Zum Wochenausklang scheint es für die Anleihen aber etwas bergab zu gehen, denn vor Börsenstart zeichnet sich eine Erholung an den Aktienmärkten ab. Unterstützung dafür kommt von Konjunkturhilfen in China - China will mit der Senkung eines wichtigen Zinssatzes für langfristige Kredite die Abschwächung der Konjunktur mildern, das schob bereits in Fernost die Kurse an, hieß es. Von Datenseite bleibt es heute ruhig, es stehen kaum richtungsweisenden Veröffentlichungen an. (kat/apa)