Der Baukonzern Strabag ändert die Zahlungsmodalität für die Dividende. Grund ist, dass eine Gewinnausschüttung via Kontrollbank (OeKB) möglich ist, ohne dass der sanktionierte russische Großaktionär Oleg Deripaska Geld erhält. Es sei auf andere Weise sichergestellt, dass an MKAO "Rasperia Trading Limited" keine Dividende geleistet wird, teilte der Konzern am Montag mit. Deripaskas Anteil an der Dividende verbleibt eingefroren als Verbindlichkeit in der Strabag.

Die Strabag zahlt für das Geschäftsjahr 2021 eine Dividende von 2,00 Euro pro Aktie. Dividendenzahltag ist der 5. Juli. (apa)