Die Gewerkschaft fordert für die Belegschaft der A1 Telekom Austria wie bei den Metallern 10,6 Prozent mehr Gehalt. Die gleiche Erhöhung soll für die Lehrlingseinkommen gelten, Ziel ist eine Anpassung der Lehrlingseinkommen an die Elektronikindustrie. Auch solle sich die Telekom Austria zu mehr Lehrlingsaufnahmen bekennen, heißt es in einer Mitteilung der Gewerkschaft am Freitagmorgen. Es geht bei den Verhandlungen um 10.000 Beschäftigte.

Die Gewerkschaft schreibt auch gleich, in einer Vorab-Umfrage hätten sich über 80 Prozent der Teilnehmenden "dazu bereit erklärt, zur Erreichung dieses Zieles an gewerkschaftlichen Maßnahmen teilzunehmen". Die Telekommunikationsbranche sei Gewinnerin der Coronakrise, es herrsche "eine Art Goldgräberstimmung", so Werner Luksch, A1-Betriebsratschef sowie stellvertretender Vorsitzender der GPF und Verhandlungsführer. Das Management seines Unternehmens habe selber öffentlich von einem Rekordergebnis gesprochen. "Wir erwarten uns daher ein wertschätzendes Angebot der Arbeitgeberseite, das den Einsatz der Belegschaft, welcher diese Ergebnisse überhaupt erst möglich macht, auch abbildet", so Luksch laut Aussendung. (apa)