Am heutigen Dienstag gehen die Verhandlungen für einen neuen Kollektivvertrag im Handel bereits in die vierte Runde. Verhandlungsstart war um 11 Uhr. Im Feilschen geht es um höhere Gehälter für rund 430.000 Angestellte und Lehrlinge im Einzel-, Groß- und Kfz-Handel. Die Arbeitgeber bieten derzeit einen Gehaltsanstieg von 4 Prozent und eine Einmalzahlung. Die Gewerkschaft lehnt Einmalzahlungen ab und fordert angesichts der hohen Inflation ein Plus von 10 Prozent.

Treffen wird man sich wohl irgendwo in der Mitte. In der metalltechnischen Industrie einigten sich die Sozialpartner auf ein Plus von im Schnitt 7,4 Prozent bei den Ist-Löhnen.

Andere Themen - wie die leichtere Erreichbarkeit der 6. Urlaubswoche - sind bei den diesjährigen Verhandlungen etwas in den Hintergrund gerückt. Auch Wünsche nach einem offenen Einkaufssonntag im Advent dürften unerfüllt bleiben. "Angesichts der Inflation geht es nur ums Geld", hatte die Vorsitzende der Gewerkschaft GPA, Barbara Teiber, gesagt. (apa)