Auch wenn Weihnachten nun wieder vorbei ist, profitiert der Handel noch immer vom Geschäft rund um das Christkind. "In den Tagen zwischen Stefanitag und Silvester macht der Handel 10 bis 15 Prozent des Weihnachtsgeschäfts", sagte die Wiener Handelsobfrau Margarete Gumprecht am Dienstag laut einer Aussendung. Hochbetrieb herrscht im Lebensmittelhandel und in Vinotheken, viele werden die nächsten Tage auch nutzen, um unpassende Geschenke umzutauschen oder Gutscheine einzulösen.

Ein Fest ist die Zeit kurz vor und nach Weihnachten insbesondere für den Lebensmittelhandel. "Der Lebensmittelhandel verzeichnet rund um die Feiertage die 'höchsten Peaks' des Jahres", so Gumprecht. Auch in der Sektbranche und in den Vinotheken schäumen die Umsätze. Gute Geschäfte erwarten auch die Silvestermärkte und Glücksbringerverkaufsstände. Allein die Wienerinnen und Wiener verschenken laut Gumprecht zwei Millionen Glücksbringer. "Sekt, Champagner, Glücksbringer, Dekoartikel und Lebensmittel aus der Feinkostabteilung sind die Hauptumsatzbringer zu Silvester", sagte die Handelsvertreterin.

Am 31. Dezember hat der Handel generell bis 17 Uhr offen, der Lebensmittelhandel bis 18 Uhr. Süßwarengeschäfte, Blumenhändler und der Handel mit Silvesterartikel darf bis 20 Uhr geöffnet bleiben. Am Neujahrstag gelten die Sonderöffnungszeiten für Verkaufsstellen an Bahnhöfen. (apa)