Wien. (vv) Die Auswirkungen der Unruhen im Nahen Osten sowie der Atomkatastrophe in Japan dämpfen das Wachstum der Austrian Airlines (AUA). Die Lufthansa-Tochter hat im Juli rund 1,18 Millionen Passagiere befördert, das entspricht einem leichten Plus von 2,7 Prozent. Im Zeitraum von Jänner bis Juli 2011 flogen mehr als 6,3 Millionen Gäste mit der AUA, das sind zwei Prozent mehr als im Vorjahr.

Im Gegensatz dazu ist die Auslastung der Flüge gesunken. Im Juli waren die Flüge im Durchschnitt zu 82,1 Prozent ausgelastet, und lagen damit um 0,5 Prozentpunkte unter dem Vorjahresniveau. In den ersten sieben Monaten des heurigen Jahres waren die Flüge mit 72,6 Prozent Auslastung um 3 Prozentpunkte weniger frequentiert als im Vergleichszeitraum.

Lufthansa beförderte 6,6 Prozent mehr Gäste


Die deutsche Konzernmutter der AUA beförderte im Juli 10,5 Millionen Passagiere, das sind um 6,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Das Wachstum ist auf die Tochter Swiss mit einem Passagierplus von 11,1 Prozent und die unter der Marke Lufthansa bedienten Linien mit einem Zuwachs von 9,1 Prozent zurückzuführen.