Wien. Eine große Mehrheit der heimischen Jungunternehmer (79 Prozent) hält das momentane Steuersystem für "wenig" beziehungsweise "gar nicht gerecht". Ein Grund dafür liegt in der Höhe der steuerlichen Abgaben.

Die jungen Selbstständigen haben klare Vorstellungen wie eine Steuerreform aussehen sollte: Sie sehen besonders die Notwendigkeit, die Lohnnebenkosten zu senken (63 Prozent), die Familien steuerlich zu begünstigen (54 Prozent) und die Einkommensteuer zu senken (45 Prozent). ergab eine market-Umfrage unter 1300 jungen Selbstständigen.

"Das Steuersystem in Österreich ist überholt und gehört reformiert. Wer heute etwa Arbeitsplätze schafft und dadurch Verantwortung übernimmt, wird durch hohe Steuern bestraft. Unser Steuersystem folgt dem Motto: Streng dich an, dann wird dir genommen. Ruh dich aus, und du wirst versorgt. Das bestraft Leistung und fördert die Hängematte anstatt die eigene Initiative", resümiert Markus Roth, Bundesvorsitzender der Jungen Wirtschaft.