Wien.

(apa/sf) Die Energieausgaben der österreichischen Haushalte sind 2011 aufgrund von Preis- und Mengeneffekten um rund elf Prozent auf mehr als 11,4 Milliarden Euro gestiegen, wie die Österreichische Energieagentur berechnet hat. Im Durchschnitt gab ein Haushalt monatlich 262 Euro für Energie aus. Rund 45 Prozent der Energierechnung entfielen auf Verkehr (Benzin und Diesel), 31 Prozent auf Raumwärme und Warmwasser und fast ein Viertel auf Strom. Der Energiepreisindex lag im Jahresdurchschnitt 2011 um 11,1 Prozent über dem Wert von 2010. Hauptpreistreiber waren Treibstoffe und Heizöl.

Trotz der zwei klirrend kalten Februarwochen ist indes der Gasverbrauch von Oktober 2011 bis Mitte Februar 2012 in Österreich leicht zurückgegangen.