Die OMV verzeichnete ein erfolgreiches erstes Geschäftsquartal. - © APAweb/Robert Jäger
Die OMV verzeichnete ein erfolgreiches erstes Geschäftsquartal. - © APAweb/Robert Jäger

Wien. Der Öl- und Gaskonzern OMV hat zu Jahresbeginn dank der Rückkehr nach Libyen, eines höheren Ölpreises und des kalten Winters mehr verdient. Das um Lagereffekte bereinigte Betriebsergebnis (Clean CCS Ebit) stieg um neun Prozent auf 800 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Damit schnitt OMV deutlich besser ab als von Analysten erwartet.

Die Öl- und Gasproduktion konnte das Unternehmen dank der Rückkehr ins bürgerkriegsgebeutelte Libyen im Vergleich zum Vorquartal um gut drei Prozent steigern - das Niveau des Vorjahreszeitraums blieb allerdings noch außer Reichweite. Für das Gesamtjahr erwartet OMV hier zwar eine Steigerung. "Das Erreichen des Vorkrisenniveaus bleibt jedoch herausfordernd", hieß es im Zwischenbericht.