• vom 10.05.2012, 17:47 Uhr

Österreich

Update: 10.05.2012, 17:53 Uhr

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A-Tec-Treuhänder verkauft Kovats Nobeljet in die USA




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Von Kid Möchel

  • Verkaufserlös fließt zum Großteil an Raiffeisen Leasing, der Rest geht an die Gläubiger
  • Jet soll 15,5 Millionen Dollar einspielen - indes kauft Kovats Firma in Westafrika.

Wien.

Mirko Kovats macht derzeit Geschäfte in Westafrika.

Mirko Kovats macht derzeit Geschäfte in Westafrika.© APA/GEORG HOCHMUTH Mirko Kovats macht derzeit Geschäfte in Westafrika.© APA/GEORG HOCHMUTH

Der frühere A-Tec-Industries-Chef Mirko Kovats bricht zu neuen geschäftlichen Ufern auf. "Ich bin derzeit in Westafrika und akquiriere eine Gesellschaft", bestätigt Kovats der "Wiener Zeitung". Das Signing soll noch am Donnerstag über die Bühne gegangen sein, ansonsten gibt sich der Unternehmer ungewohnt bedeckt. Nur soviel: Verkäufer ist ein börsennotiertes Unternehmen.


Wie die "Wiener Zeitung" berichtete, hat Kovats Anfang Februar 2012 mit dem Erdöltechniker Jan Klima die K&K Oil and Gas GmbH ins Wiener Firmenbuch eintragen lassen. Unternehmensgegenstand sind Beteiligungen und Dienstleistungen im Öl- und Erdgasbereich. Insider tippen daher auf Nigeria als Zielgebiet. "Weder noch", meint Kovats kryptisch.

Businessjet bereits überstellt
Indes haben A-Tec-Treuhänder Matthias Schmidt und der Sanierungsexperte Thomas Jungreithmeir, Geschäftsführer des A-Tec-Unternehmens "Challenger Anlagenvermietung GmbH", einen neuen Verwertungscoup gelandet. Sie haben den A-Tec-Businessjet Bombardier Challenger 300 an einen Interessenten in den USA verkauft. Das bestätigt Schmidt der "Wiener Zeitung". Bereits am 26. April wurde der Flieger mit dem österreichischen Hoheits-Kennzeichen OE-HMK mit einem Zwischenstopp in Großbritannien nach Wichita Falls, Texas, überstellt. Dem Vernehmen nach soll der 2010 ausgelieferte Bombardier-Flieger (Neupreis: 21 Millionen Dollar) rund 15,5 Millionen Dollar Erlös einspielen; der Großteil davon fließt an den Leasinggeber Raiffeisen Leasing zur Abdeckung des Obligos, der Rest in den Gläubigertopf. Zugleich konnten auch die Instandhaltungskosten der vergangenen sechs Monate abgedeckt werden. Das Closing des Verkaufs soll aber noch ausstehen.

Für Schmidt und Jungreithmeir ist der Deal ein guter Erfolg. Denn muss man wissen, dass der Gebrauchtfliegermarkt seit Jahren übersättigt ist. Rund zehn Prozent der weltweit verkauften Businessjets stehen am Secondhand-Markt zum Verkauf - darunter einige Challenger 300. Alleine auf der Internet-Verkaufsplattform AvBuyer werden derzeit 15 Challenger 300 angeboten, darunter einer der Wiener Amira Air (OE-HDV) von Kovats Ex-Partner Ronny Pecik.




Schlagwörter

Österreich, Verkehr, Luftfahrt, AUA

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Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
Dokument erstellt am 2012-05-10 17:38:12
Letzte Änderung am 2012-05-10 17:53:16


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