Wien.

(kle) Die heimischen Pensionskassen haben von Jänner bis September einen Veranlagungsertrag von 6,49 Prozent erzielt. Laut ihrem Fachverband übertrifft die Performance der ersten neun Monate damit auch den langjährigen Jahresdurchschnitt von 5,52 Prozent.

Dass das so ist, führt Andreas Zakostelsky, Obmann des Verbandes, unter anderem auch auf die "anhaltende Erholung der Aktienmärkte" zurück. "Bemerkenswert an der aktuellen Entwicklung ist aber, dass diese Performance nicht mit hohem Risiko erzielt wurde, sondern die Pensionskassen vor allem auch mit sehr risikoarmen Produkten sehr gute Renditen erwirtschaften konnten", wie Zakostelsky in einer Aussendung vom Mittwoch betont.

Noch im vergangenen Jahr waren die Pensionskassen aufgrund der Marktturbulenzen infolge der Schuldenkrise mit einem Veranlagungsverlust von durchschnittlich 3,01 Prozent konfrontiert. Heuer mussten deshalb rund 50.000 der insgesamt knapp 73.000 Bezieher einer kassenverwalteten Betriebspension Kürzungen hinnehmen.

Anspruch auf eine Firmenpension haben derzeit etwa 806.900 Österreicher. In Summe veranlagen die 17 Pensionskassen laut ihrem Fachverband ein Vermögen von rund 15,5 Milliarden Euro.