Wien. (sf) Kongressveranstalter investieren weiterhin in Weiterbildung und Networking - die Tagungen finden aber zunehmend im kleineren Rahmen statt. Seit 2009 ist die durchschnittliche Teilnehmerzahl von 293 auf 235 Teilnehmer gesunken, wie der am Dienstag präsentierte Meeting Industry Report Austria zeigt. In Österreich fanden im Vorjahr 3153 Kongresse statt, um acht Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Die Teilnehmerzahl (inklusive Firmentagungen und Seminare) blieb mit 1,3 Millionen Personen konstant.

Der Trend zu kleineren Kongressen zeigt sich auch bei den Veranstaltungsorten: Tagungshotels haben Kongresszentren überholt. "Kongresse werden kürzer und dauern durchschnittlich 2,5 Tage", sagt Christian Mutschlechner vom Austrian Convention Bureau. Die meisten Veranstaltungen fanden im September statt.

Top-Thema waren Wirtschaft und Politik, nachdem in den vergangenen Jahren Kongresse zu Humanmedizin dominierten.

Der österreichweite Kongresskalender ist auf www.acb.at zu finden.