Wien. Österreichs größter Baukonzern Strabag hat seine Verluste im ersten Quartal 2013 etwas eingedämmt. Der Nettoverlust verringerte sich Konzern-Angaben von Mittwoch um 11 Prozent auf 141,24 Mio. Euro, das Periodenergebnis nach Minderheiten um 7 Prozent auf 140,29 Mio. Euro.

Allerdings hat der börsenotierte Bauriese den wetterbedingt verspäteten Start in die Bausaison bei der Bauleistung zu spüren bekommen - diese ging gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 6 Prozent auf 2,135 Mrd. Euro zurück. Der operative Verlust (EBIT) erhöhte sich um 5 Prozent auf 172,30 Mio. Euro, geht aus der Ad-hoc-Mitteilung des Unternehmens hervor.

Der Auftragsbestand sei im Jahresabstand um 12 Prozent auf 13,8 Mrd. Euro gesunken, bewege sich aber "weiterhin auf hohem Niveau". Die Strabag bleibt bei ihrem Ausblick für das Gesamtjahr 2013, wonach eine Bauleistung von rund 14 Mrd. Euro und ein operativer Gewinn von "mindestens 260 Mio. Euro" ins Haus stehen.