Wien. Der Öl- und Gaskonzern OMV will in den kommenden drei Jahren insgesamt zehn Millionen Euro in die Montanuniversität Leoben investieren und damit sein dortiges finanzielles Engagement verdoppeln. Ab Herbst 2014 soll an der steirischen Uni mit der "International Petroleum Academy" ein neuer Masterstudiengang starten. Angestrebt wird eine Verdoppelung der Absolventenzahlen in dem Bereich auf jährlich 80.

Grund für den Ausbau der Kooperation, die sowohl in der Forschung als auch in der Lehre (im Rahmen eines Bachelor-Studiums) besteht, ist der steigende Personalbedarf bei der OMV: Für das geplante Wachstum bei der Suche und Förderung von Öl und Gas benötigt der Wiener Konzern bis 2016 rund 1600 zusätzliche technische Mitarbeiter. Hier seien vor allem Universitätsabsolventen der Erdöl- und Geowissenschaften gefragt, heißt es vonseiten des Unternehmens. Die Montanuni setze sich in Lehre und Forschung umfangreich mit dieser Thematik auseinander, so Rektor Wilfried Eichlseder. Das neue Masterstudium wird durchgängig in Englisch angeboten werden und sei somit auch ein wichtiger Schritt in Richtung Internationalisierung.