Wien. Bis 10. November kann auf www.respekt.net darüber abgestimmt werden, welche zivilgesellschaftlichen Projekte den Demokratieaward - und damit insgesamt 6000 Euro - erhalten. Im Rennen für die ersten drei Preise sind sieben eingereichte Projekte, die auf eine Stärkung der Demokratie in Österreich beziehungsweise in Europa abzielen.

Zur Wahl steht beispielsweise der Erste Wiener Protestwanderweg, der mit dem Preisgeld um drei neue Stationen erweitert werden soll. Der Weg bildet den Kampf für mehr Rechte ab. Die Organisation Attac möchte mit dem Preisgeld ein Demokratiepaket erstellen und an Parteien und Jugendliche versenden. Wer abstimmt, kann auch Dossier, eine Plattform für investigativen und Datenjournalismus, unterstützen. Die Seite www.meineabgeordneten.at bräuchte das Geld, um Dossiers über die neuen Nationalratsabgeordneten anzulegen. Unterstützung erhofft sich auch SOS-Menschenrechte Österreich für die Vortragsreihe "Menschenrechte. Anleitung zum Mutigsein". Mit dem Stimmen kann es aber Schülern ermöglicht werden, die "voten oda woatn?!"-Workshops zu politischer Bildung zu besuchen. Unter den Einreichungen ist zudem die Handy-Abstimmungs-App "Demokratie 2.0". Das Preisgeld wurde von rund 60 Privatpersonen aufgebracht, die diesen Betrag gespendet haben.