Wien. (apa/sf) Ein Sparprogramm mit Personalaufnahmestopp hat dem Flughafen Wien 2013 den Gewinn gerettet. Die Einsparungen von rund 60 Millionen Euro ließen den Gewinn um 1,3 Prozent auf 73,3 Millionen Euro steigen. Im Dezember 2010 sei man für 2013 noch von einer "schwarzen Null" ausgegangen, sagte Vorstand Günther Ofner.

Ofner hat nach seinem Antritt vor zweieinhalb Jahren als Flughafen-Vorstand mit seinem Vorstandskollegen Julian Jäger bei den Personalkosten eingespart - trotz Lohnerhöhungen und verdoppelter Terminalfläche aufgrund des Check-In 3 (Skylink). Die "Kostenkontrolle" würde auch erklären, warum der Wiener Airport trotz rückläufiger Passagierzahlen mehr Gewinn geschrieben hat, so Jäger. Heuer dürften die Passagierzahlen wieder steigen. Neue Airlines wie Jet2.com, Air Algerie oder Air China geben Anlass zu Optimismus. Die Dividende steigt auf 1,30 Euro je Aktie.

Die Investitionen sollen von 72,9 Millionen auf 110 Millionen Euro erhöht werden. Geplant sind unter anderem ein neuer Wartungshangar und ein zweites Flughafen-Hotel, zudem soll der Bahnhof fertiggestellt werden.