Die Vienna Insurance Group (VIG), der größte heimische Versicherungskonzern, hat im ersten Halbjahr trotz Prämienrückgangs um 0,9 Prozent auf 4,98 Milliarden Euro deutlich mehr verdient als ein Jahr davor. Vor Steuern legte der Gewinn um 41,4 Prozent auf 290,9 Millionen Euro zu, der Nettogewinn stieg um 51,9 Prozent auf 213,5 Millionen Euro.

Im Krisenland Ukraine gab es weiterhin schwarze Zahlen. Indes musste die VIG ihre vom Schuldenschnitt betroffenen Hypo-Alpe-Adria-Anleihen um rund 50 Prozent bzw. fast 24 Millionen Euro wertberichtigen. Vorstandschef Peter Hagen kündigte am Dienstag an, man werde gegen das Hypo-Sondergesetz mit einer Individualbeschwerde vor den Verfassungsgerichtshof gehen. Diese Beschwerde werde voraussichtlich in den nächsten Wochen eingebracht.