Wien. Die Verhandlungen für den Kollektivvertrag 2015 des Metallgewerbes sind am Mittwoch in der ersten Runde ergebnislos zu Ende gegangen. Am 25. November wird weiter verhandelt. Bis dahin sollen in internen Arbeitskreisen die in der ersten Runde angesprochenen Punkte evaluiert werden, so die Arbeitgeberseite am Donnerstag in einer Aussendung.

Die Gewerbetreibenden fordern eine teilweise Kürzung der Kündigungsfristen, einen Entfall des Postensuchtages bei Selbstkündigung, eine Verkürzung der Weiterverwendungszeit von Lehrlingen und mehr Arbeitszeitflexibilisierung. Letzteres ist den Gewerkschaften ein Dorn im Auge weil sie eine Überstundenkürzung durch die Hintertür befürchten.

Im Metallgewerbe werden von rund 41.000 Betrieben rund 202.000 Menschen beschäftigt, davon mehr als 20.000 Lehrlinge. Zum Vergleich: In der Metallindustrie sind es rund 180.000 Beschäftigte. In der Industrie sind bisher zwei Kollektivvertragsrunden ergebnislos zu Ende gegangen, kommenden Dienstag (14. Oktober) wird weiter verhandelt.