Wien. Das Unternehmensserviceportal www.USP.gv.at hat im Jahr 2014 mehr als 8,1 Millionen Seitenaufrufe verzeichnet, damit haben sich die Aufrufe gegenüber dem Jahr zuvor mehr als verdoppelt. Die Besucherzahl stieg laut Angaben des Bundeskanzleramtes im Vorjahr um fast 75 Prozent auf 2,2 Millionen Nutzer.

Am häufigsten gesucht auf dem Internetportal wurden Informationen zu Umsatzsteuer und Onlineverfahren, die vor allem wegen der Einführung der E-Rechnung an den Bund mit Anfang 2014 oft aufgerufen wurden. Weiters wurden Seiten zum Firmenbuch, Gewerbe, zu Betriebseinnahmen und -ausgaben sowie zur Beendigung von Arbeitsverhältnissen besonders häufig aufgerufen.

Nutzerrekord für HELP.gv.at


Der Amtshelfer HELP.gv.at hat den bisherigen Rekordwert von 39,7 Millionen Seitenaufrufen im Vorjahr mit 47,2 Millionen Aufrufen noch einmal um fast ein Fünftel gesteigert. Die Zahl der Anwendersitzungen stieg um 23 Prozent auf mehr als 15 Millionen. Am häufigsten aufgerufen wurden Informationen zu Geburt, Pendlerpauschale und Kilometergeld, Kfz, Führerschein, Erben und Pension.

441 rund um die Uhr geöffnete Amtsschalter wären laut Bundeskanzleramt nötig gewesen, um die Informationen in einem 15-minütigen Termin bereitzustellen. Für die Portale USP und HELP.gv.at zusammen wären demnach 506 fiktive Amtsschalter notwendig gewesen (plus 28 Prozent).

Das Unternehmensserviceportal bietet seit dem Start 2010 Informationen zu unternehmensrelevanten Themen. Bereits seit dem Jahr 1997 informiert das Bürger-Serviceportal HELP.gv.at über Behördenwege in Lebenssituationen wie Schwangerschaft oder Heirat. Beide Portale werden von Mitarbeitern der Wiener Zeitung GmbH redaktionell betreut.