Klagenfurt. Mazda hat im schrumpfenden österreichischen Markt leicht an Marktanteil zugelegt, wächst aber vor allem im Osten: Die Mazda Austria GmbH mit Sitz in Klagenfurt, zuständig für 18 Länder im südosteuropäischen Raum bis in die Türkei, hat ihren Absatz 2014 um 13 Prozent auf 18.030 Autos gesteigert. 9300 Autos wurden in Österreich, 8730 in Südosteuropa verkauft. Heuer sollen erstmals außerhalb Österreichs mehr Autos abgesetzt werden als in der Heimat - laut Prognose 11.500 hierzulande und 12.500 im Ausland. Das wäre ein Absatz von 24.000 Autos, ein Drittel mehr als 2014. Die Hoffnungen ruhen auf Autos mit kleinen Dieselmotoren, die steuerfreundlich seien und vor allem in Südosteuropa helfen sollen, das Kundenpotenzial auszuschöpfen. Allerdings bleiben Wechselkursrisiken bestehen, so Heimo Egger, Südosteuropa-Chef von Mazda Austria. Hier will man mit ertragreicheren größeren Modellen entgegenwirken. Bis 2020 will Mazda in Südosteuropa 20.000 Autos pro Jahr verkaufen.