Wien/Linz. Der Stahlkonzern Voestalpine ist mit dem Staatspreis für Innovation ausgezeichnet worden. Das Unternehmen punktete mit seinen feuerverzinkten, höchstfesten und korrosionsbeständigen "phs-ultraform"-Stahlbauteilen, die Karosserien leichter und sicherer für die Insassen machen sollen. Franz Michael
Androsch, Forschungschef des Voestalpine-Konzerns, bezeichnet "phs-ultraform" als die "erfolgreichste Innovation des Unternehmens der letzten Jahrzehnte".

Zwölf Jahre Forschungs- und Entwicklungsarbeit


Nach zwölf Jahren Forschungs- und Entwicklungsarbeit sowie Kosten in Höhe von mehr als 50 Millionen Euro sei das Unternehmen mit seiner Technologie der Konkurrenz um Längen voraus. Der derzeitige Auftragsbestand belaufe sich auf deutlich über eine Milliarde Euro, mit stark steigender Tendenz.

Insgesamt hatten sich 618 Unternehmen um den Staatspreis beworben. Neben der Voest waren Amann Girrbach AG aus Koblach (Vorarlberg), AT & S Austria Technologie & Systemtechnik AG aus Leoben (Steiermark), Benteler SGL Composite Technology GmbH aus Ried im Innkreis (OÖ), BIOMIN Holding GmbH aus Herzogenburg (NÖ) und Liebherr GmbH aus Lienz (Tirol) unter den Finalisten für den Staatspreis.

Sonderpreise für Geodata
und AB Mikroelektronik


Der Sonderpreis "Econovius" erhielt die Geodata Ziviltechnikergesellschaft mbH aus Leoben. Das Unternehmen entwickelt ein Steuerleitsystem für Tunnelvortriebsmaschinen. Den von der Verbund AG gestifteten Sonderpreis Verena erhielt das in Salzburg ansässige Unternehmen AB Mikroelektronik GesmbH mit dem Kooperationspartner Universität Salzburg für das Projekt "Vertical Integrated Chip-Stack Power Module".