Brüssel. Die Beihilfe für Austrian Airlines im Zuge der Übernahme durch die Lufthansa war rechtens.Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat am Mittwoch eine Klage (T-162/10) der österreichischen Air-Berlin-Tochter Niki Luftfahrt gegen die Übernahme der Austrian Airlines (AUA) durch die deutsche Lufthansa abgelehnt. Auch die Klage von Niki Luftfahrt gegen die von Österreich gewährte Umstrukturierungsbeihilfe (T-511/09) an die AUA wurde in einem weiteren Urteil abgelehnt.

Die Lufthansa hatte die marode Austrian Airlines 2009 übernommen. Der ehemals staatlichen Fluglinie Österreichs wurde vom früheren Eigentümer eine Kapitalspritze von 500 Millionen Euro gewährt. Die EU-Kommission wertete das zwar als staatliche Beihilfe, gab aber letztendlich grünes Licht für die Kapitalspritze und die Übernahme. Der österreichische Konkurrent Niki, der mittlerweile zu Air Berlin gehört, hatte dagegen geklagt.