Wien. (kill) Red Bull hält weiterhin die Verfolger auf Distanz und bleibt mit einem Markenwert von 14,819 Milliarden Euro die teuerste österreichische Marke, wie das European Brand Institute berechnet hat. Auch international kann sich das Salzburger Unternehmen behaupten und landete im Vorjahr auf Rang 53 im weltweiten Ranking, das Apple anführt.

Mit deutlichem Abstand folgt auf Platz zwei das Tiroler Kristallunternehmen Swarovski mit 3,3 Milliarden Euro Markenwert. Auf Rang drei folgt mit 2,831 Milliarden Euro der Glücksspielkonzern Novomatic, der laut dem European Brand Institute seit Beginn der Studie vor zwölf Jahren als einzige Marke jährlich den Wert gesteigert hat. Sowohl absolut als auch relativ legten Novomatic, die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) und die Erste Group am stärksten beim Markenwert zu. Novomatic steigerte seinen Wert durch Technologieinnovationen und die globale Expansion mittels strategischer Akquisitionen sowie dem Ausbau von Online-, Mobile- und Lotterielösungen. Bei den ÖBB mache sich der Umbau von Bahnhöfen, der Ausbau von Onlinetickets und Social Media Aktivitäten sowie Sponsoring bezahlt. Die Erste Group profitiert von der Einführung der Online-Banking-Plattform "George".

Vienna Insurance und XXXLutz steigen in Top 10 auf


Erstmals unter den zehn wertvollsten Marken finden sich die Vienna Insurance Group und die XXXL-Lutz Gruppe. Nicht mehr berücksichtigt wurden dieses Jahr die Casinos Austria, die im Vorjahr auf Rang fünf lagen - das European Brand Institute begründet dies mit "starken regulatorischen Unvorhersehbarkeiten". Die A1 Telekom Austria, zuletzt Siebter, fiel aus dem Ranking, weil das Unternehmen mit dem neuen Mehrheitseigentümer, dem Telekomkonzern America Movil des mexikanischen Milliardärs Carlos Slim, zu weniger als 45 Prozent in österreichischem Eigentum steht.

Die Top-10-Marken sind insgesamt 31,7 Milliarden Euro wert, nach 34,6 Milliarden Euro im Vorjahr.