Wolfurt. Der Vorarlberger Seilbahnbauer Doppelmayr hat im Geschäftsjahr 2014/2015 (per Ende März) mit 794,5 Millionen Euro um 7,5 Prozent weniger umgesetzt. Ausschlaggebend dafür waren abgeschlossene Großprojekte, die sich in den Vorjahreszahlen niedergeschlagen haben und im Geschäftsjahr 2013/2014 für einen Rekordumsatz sorgten.

Im internationalen Wettbewerb konnte Doppelmayr mit spektakulären neuen Seilbahnen auf der ganzen Welt - etwa den 2377 Meter langen Centennial Express in Vail/Beaver Creek (USA) - die Position des Marktführers festigen. In der Schweiz machte die Pendelbahn am Titlis mit einer neuen Kabine auf sich aufmerksam: Bei der "New Rotair" dreht sich erstmals die gesamte Kabine während der Fahrt einmal um die eigene Achse.

Folgeauftrag für urbanes Seilbahnnetz in La Paz


Von aktuellen Projekten verwies Doppelmayr u.a. auf einen Folgeauftrag für das weltweit größte urbane Seilbahnnetz in La Paz in Bolivien und die mit 7,9 Kilometern weltweit längste 3S-Bahn (Dreiseilbahn) auf Vietnams höchstem Berg Fansipan.

Das Betriebsergebnis betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr 63,6 Millionen Euro (minus 24,6 Prozent), das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 58,2 Millionen Euro (minus 35,2 Prozent). Der Mitarbeiterstand erhöhte sich weltweit von 2452 auf 2546 Personen, in Österreich von 1265 auf 1329 Personen.